Gedankenkarussell – das Startup-Hindernis

Informatives unserer Partnerfirma TS Methoden:

Gedankenkarussell – das Startup-Hindernis

Laut umfangreichen Studien und Informationen denken wir am Tag im Schnitt 60.000 Gedanken. Eine gigantische Zahl, welche durch genaueres Hinsehen noch unglaublicher wird:

3% – gerade mal 1.800 von 60.000 unserer Gedanken haben aufbauenden Charakter.

Was für eine erschreckende Zahl – finden Sie nicht auch?  Dann wundern wir uns auch noch, warum wir uns nicht gut fühlen oder nichts hinbekommen, nicht an uns glauben oder an die Idee glauben.

Das Selbstwertgefühl ist gerade für ein Start-Up oder die Start-Up-Phase enorm wichtig – speziell für den Glauben an die Sache und die zukünftige Entwicklung. Genauso wie es wichtig ist, dass Eltern aufbauende Worte an ihr Kind oder der Trainer an seine Spieler richtet.

25% – sind Gedanken die einem selbst, der Sache und anderen schaden.

Verrückte Idee? Geht eh wieder nicht? Ich bin zu klein dafür? Wir machen bestimmt wieder Fehler? Wir werden erneut versagen?

Diese Negativspirale ließe sich unendlich fortführen. Der Mensch mit seinem Gehirn ist leider nicht in der Lage zu unterscheiden, ob Gedanken an sich selbst oder an andere gerichtet sind. Somit verurteilt der Mensch sich indirekt oder direkt selbst – samt seiner Idee.

72% – flüchtige, eher unbedeutende Gedanken, welche dennoch wirken

„Ich habe eine Idee!“. Soll ich schon jetzt schon darüber reden oder eher später? Ach nein, doch lieber später. Ich gehe jetzt erst mal den „wichtigen Dingen“ nach. Sind diese anderen Dinge wirklich wichtig oder wichtiger? Wichtiger als eine gute Idee, die man weiterdenken darf? Und so lassen wir uns von der Mehrheit der zweifelnden Gedanken immer mehr von der guten Idee abbringen.

Wir reden gerne vom Gedankenkarussell. Als Synonym ein herrliches Bild, um über Situationen und Gedanken zu sprechen.

Tagtäglichen sitzen wir als Unternehmer oder Noch-Nicht-Unternehmer auf diesem Karussell und lassen uns im Kreis drehen, bis uns schwindelig wird. Vielleicht sitzen wir seit Jahren auf einem Esel und ziehen unsere Kreise, doch eigentlich wollen wir runter und das Polizeiauto mal ausprobieren und dann vielleicht den Hubschrauber. Aber meist haben wir keine Kenntnis darüber, wie wir dieses „verdammte“ Karussell anhalten.

Es anzuhalten oder es zu verlangsamen ist jedoch enorm wichtig – für uns als Mensch und für Veränderungen. Wir brauchen diese Möglichkeiten um „Vor-denken“ zu können. Im „Nach-denken“ sind wir Weltmeister, darauf sind wir konditioniert. Doch die Disziplin „Vor-Denken“ haben wir gänzlich verlernt und vergessen. Teilweise wurde sie uns sogar verboten. Vielleicht kennen Sie Sätze wie: dieser Tagträumer, der träumt den ganzen Tag, wenn der nur endlich mal was arbeiten würde dieser Träumer.

Man kann es vergleichen mit dem Kind und dem Brunnen. Auch hier sind wir sind auf das Szenario konditioniert: „wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist“. Exakt darauf sind wir fixiert und exakt darauf sind wir trainiert. Und wir haben „unternehmerisch“ gesehen über Jahrzehnte hinweg einen großen Werkzeugkasten angesammelt, um „retten“ zu können, wenn das Kind in dem Brunnen liegt.

Auf der anderen Seite ist es doch genauso gut denkbar, dass wir mit dem Kind an der Hand mal ganz gelassen ein paar Runden um den Brunnen drehen, um das Kind zu beobachten, was es so tut, welche verrückten Ideen das Kind hat, welche Gefahren es beim herumtollen um den Brunnen geben kann.

Dieser Ansatz ist uns jedoch fremd geworden. Es scheint auf den ersten Blick als „vergeudete“ Zeit. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wer an dieser Stelle investiert, hat zum Ende keinerlei Probleme und Aufwände mit dem Kind und dem Brunnen.

Und das Wunderbare ist, dass wenn sich mehrere Köpfe im Vorfeld Gedanken machen und „vordenken“, dann unter dem berühmten Strich, sensationelle Dinge entstehen können.

Mein Appell: lassen Sie uns deshalb die einmalige Plattform „INNOPORT“ genau dafür nutzen, um das Gedankenkarussell anzuhalten und lassen Sie uns mit dem Kind um den Brunnen laufen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir – im Rahmen unserer regelmäßigen Zusammenkünfte – uns mit großartigen Ideen gegenseitig infizieren können und ebenso denen helfen können, die einen Start-Up Prozess beginnen, oder in einem feststecken.

Ihr Thomas Schönmetz |TS Methoden

 

Wichtige Info für alle Leser: Ich habe einen Kopiensatz der Steuerungspläne des Gedankenkarussells. Wer an diesen Plänen interessiert ist, darf sich gerne an mich wenden.

 

 

 

<< zurück zur Website

 

 

Up-to-date

Unser Newsletter

Featured

Ähnliche Beiträge

Ähnliche Beiträge

Homeoffice verstärkt soziale Abgrenzung

Homeoffice verstärkt soziale Abgrenzung

Informatives unserer Partnerfirma BARMER: Homeoffice verstärkt soziale Abgrenzung Der Terminkalender ist voll, doch der Austausch mit den Kollegen fehlt. Dass Homeoffice zu sozialer Abgrenzung führen kann, zeigt die BARMER in einem Beitrag der social health@work. Rund...

Hochschule Reutlingen: Top-Platzierung beim Gründungsradar

Hochschule Reutlingen: Top-Platzierung beim Gründungsradar

Informatives aus unserem NETZWERK, der Hochschule Reutlingen: Hochschule Reutlingen: Top-Platzierung beim Gründungsradar Die Hochschule Reutlingen konnte sich im bundesweiten Gründungsradar 2020 von Platz 18 im Jahr 2018 auf den Platz 6 in der Gruppe der mittleren...

INNOPORT.tv

INNOPORT.tv

Informatives aus dem INNOPORT: INNOPORT.tv Der INNOPORT.tv ist der IPTV-Sender des INNOPORT Reutlingen und auf YouTube beheimatet. Mit unterschiedlichen Formaten rund um die Themen Innovation, Digitalisierung und Industrie 4.0 im Programm, leistet er einen wichtigen...